Hirnforschung und Demenz
Quantenphysik und Hirnforschung
Hirnforschung und Demenz: Neue Therapien gegen Demenz in den USA:
Eine speziell entwickelte LIchttherapie wird seit Jahren in klinischen Studien getestet
an Alzheimerpatientinnen und Patienten. Mittels einer Brille werden pro Sekunde
viele Lichtblitze im Gehirn an die Gilazellen vermittelt, durch die Anregung dieser
werden schädliche Ablagerungen im Gehirn zerstört.
Die Ergebnisse der klinischen Studien sind sehr positive,
und besonders positiv ist die Tatsache, dass es im Gegensatz zu den
neuen Antikörpertherapien in den USA mit schweren Nebenwirkungen bei der
Lichttherapie keinerlei schweren Nebenwirkungen austreten.
Unter www.cognitotx.com kann man nähere Informationen finden.
"Die Entwicklung der Molekularbiologie beruht fast zur Gänze darauf, dass neue
von der Quantenchemie ins Spiel gebrachte Ideen Eingang in die Chemie fanden.
Daher ist es meiner Meinung nach gerechtfertigt zu sagen,
dass Erwin Schrödinger, in dem er seine Wellengleichung formulierte,
im Grunde für die moderne Biologie verantwortlich ist,
schreibt Michael R. Hendrickson in dem Buch" Geist und Materie-Was ist Leben" über
die Ansichten des Quantenphysikers Erwin Schrödingers zur Biologie, den Genen, der
DNA und dem Gehirn.
Es gibt Forscherinnen und Forscher, die sich genauer mit der epigenetischen Struktur
und deren Muster im Gehirn beschäftigen auch bezüglich Demenz. Und bisherige
Forschungen weisen darauf hin, dass bestimmte RNA Moleküle das Ausschalten von
Genen bewirken, die für das Lernen und Gedächtnis entscheidend sind. Sowohl bei
Versuchen mit Mäusen als auch bei Menschen mit Demenz hat man ein bestimmtes
RNA Molekül in sehr auffallend häufiger Anzahl entdeckt. Epgenetik bedeutet,
dass Zellen die Genaktvierung steuern. Die DNA mit den Genen befinden sich im
Zellkern und können durch Umwelteinflüsse verschiedener Art, die in den Zellen
wirken, eingeschaltet, gestärkt, geschwächt oder abgeschaltet werden.
Der österreichisch-ungarische Quantenphysiker Ferenc Krausz, der 2023 den
Physiknobelpreis erhalten hat, sagt, dass alles, was an biologischen, biochemischen
Vorgängen in unserem Körper abläuft, ist auf der grundlegendsten, fundamentalsten
Ebene Elektronenbewegung. Wenn wir also verstehen wollen, wie der menschliche
Organismus funktioniert, wie Krankheiten entstehen, dann werden wir auch verstehen
müssen mit welchen Elektronenbewegungen eine Krankheit ihren Lauf nimmt. Die
Werkzeuge, die wir mit der Attosekundenphysik für die Beobachtung dieser
Elektronenbewegungen entwickelt haben, können auch eingesetzt werden, um
Veränderungen, die durch eine Krankheit verursacht werden, zu detektieren.
( Der gesamte Text ist aus meinem Buch" Leben mit Demenz" entnommen)